Lernplattform · Polizei-Vorbereitung

Lerntyp-Test: In 4 Minuten Ihr Lernprofil

20 Fragen in zwei Teilen, keine Anmeldung: Der Test zeigt Ihnen Ihre Anteile der vier Lernkanäle (visuell, auditiv, kommunikativ, motorisch) als Kuchendiagramm in Prozent, erkennt Ihren Misch- oder Haupttyp und prüft im zweiten Teil, welche bewährten Lernstrategien Sie für die Polizeiprüfung schon nutzen.

Kurz zur Einordnung: Das Modell der vier Lerntypen geht auf Frederic Vester zurück, und die meisten Menschen sind Mischtypen. Die Forschung zeigt zudem, dass es am wirksamsten ist, mehrere Kanäle zu kombinieren, statt nur im Lieblingskanal zu lernen. Was dahinter steckt und wie Sie pro Kanal am besten lernen: Wissenschaftlicher Hintergrund → Ratgeber

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Bildung und Entwicklung Schweiz
Lerntyp-Analyse · Polizei-Vorbereitung

Wie lernen Sie am besten?

Kaum jemand ist ein reiner Lerntyp: Die meisten von uns sind ein Mischtyp. Deshalb erlaubt diese Analyse Mehrfachantworten: 14 Situationsfragen zeigen Ihre persönliche Mischung aus vier Lernkanälen, sechs kurze Fragen prüfen danach, wie Sie heute schon lernen. Am Ende kennen Sie Ihr Profil in Prozent, Ihren Misch- oder Haupttyp und Ihre grössten Hebel.

Visuell
Auditiv
Kommunikativ
Motorisch

20 Fragen in zwei Teilen · rund 4 Minuten · keine Anmeldung nötig

Basiert auf den Lernkanälen nach Vester und der VARK-Methodik (Mehrfachauswahl), ergänzt um den Strategie-Forschungsstand (Dunlosky et al. 2013).

Warum es sich lohnt, Ihren Lerntyp zu kennen

Ihr Lerntyp ist kein Urteil und keine Schublade, sondern ein Startpunkt. Er hilft Ihnen, Ihr Lernen bewusster zu gestalten. Und genau diese Bewusstheit ist es, die nachweislich den Unterschied macht.

Selbstreflexion

Sie verstehen, warum Ihnen manches leichtfällt und anderes Mühe macht, und können gezielt nachsteuern.

Motivation

Ein Lernweg, der zu Ihnen passt, hält Sie über Wochen dran. Genau das entscheidet bei der Vorbereitung.

Effizienz

Ihre Zeit vor der Prüfung ist begrenzt. Wer seine Stärken kennt, investiert sie dort, wo sie am meisten bringen.

Selbststeuerung

Das eigene Lernen zu beobachten und anzupassen (Metakognition) gilt als einer der am besten belegten Erfolgsfaktoren überhaupt.

Ehrlich eingeordnet

Lernpräferenzen sind real. Die Annahme aber, man lerne besser, wenn der Stoff nur den eigenen Kanal bedient, liess sich in Studien nicht bestätigen (Pashler et al. 2008). Am stärksten lernen Sie, wenn Sie Ihren Lieblingskanal als Einstieg nutzen, bewusst alle vier kombinieren und erprobte Methoden draufsetzen. Genau darum misst der Test beides: Ihre Kanäle und Ihre Strategien.

Wissenschaftlicher Hintergrund → Ratgeber

Wie finde ich meinen Lerntyp heraus?

1
Bisheriges Lernen reflektieren

Wann haben Sie etwas wirklich behalten: über ein Bild, eine Erklärung, ein Gespräch oder das praktische Tun?

2
Auf die vier Kanäle achten

Beobachten Sie ein paar Lerneinheiten lang, was Ihnen leichtfällt und was bremst.

3
Die Analyse machen

Beantworten Sie die 20 Fragen oben: 14 zu Ihren Lernkanälen (Mehrfachauswahl möglich) und 6 zu Ihren Lernstrategien. Die Analyse übersetzt Ihre Antworten in ein klares Profil.

4
Anteile statt Schublade lesen

Das Kuchendiagramm zeigt, welcher Kanal überwiegt und welche Anteile ebenfalls zu Ihnen gehören. Liegen zwei Kanäle nah beieinander, sind Sie ein Mischtyp: Das ist der Normalfall.

5
Methoden kombinieren

Nutzen Sie Ihren stärksten Kanal als Einstieg, kombinieren Sie aber bewusst alle vier und setzen Sie die Strategie-Hebel aus Ihrem Ergebnis um.

So arbeiten wir im Vorbereitungskurs damit

Bei Bildung und Entwicklung Schweiz lernen Sie live und in kleinen Gruppen von höchstens vier Personen. So sprechen wir mehrere Kanäle zugleich an (sehen, hören, sprechen, tun) und verbinden sie mit erprobten Lernmethoden und über 2000 Aufgaben auf der Lernplattform. Ihr Lerntyp zeigt uns, wo Ihr Einstieg liegt; der Rest ist gemeinsame Arbeit am Ziel.

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Häufige Fragen zu Lerntypen

Das bekannteste Modell stammt vom Systemforscher Frederic Vester und unterscheidet vier Lernkanäle: den visuellen (Sehen), den auditiven (Hören), den kommunikativen (Sprechen und Austausch) und den motorischen (Bewegung und Tun) Lerntyp. Vester selbst betonte, dass kaum jemand reiner Einzeltyp ist: Die meisten Menschen lernen als Mischtyp über mehrere Kanäle, nur unterschiedlich stark.

Reflektieren Sie zuerst Ihr bisheriges Lernen: Bleibt Stoff eher über Grafiken, übers Hören, im Gespräch oder durch praktisches Tun hängen? Schneller und konkreter geht es mit der kostenlosen Lerntyp-Analyse auf dieser Seite, 20 Fragen in zwei Teilen: 14 Situationsfragen mit Mehrfachauswahl zu Ihren Lernkanälen und 6 Fragen zu Ihren Lernstrategien. Danach sehen Sie Ihre Anteile aller vier Kanäle in Prozent, Ihren Misch- oder Haupttyp und Ihre grössten Strategie-Hebel.

Nein, und das ist wissenschaftlich gut belegt. Lernpräferenzen existieren zwar, doch die Annahme, man lerne besser, wenn der Unterricht nur den eigenen Kanal bedient (die sogenannte Meshing-Hypothese), liess sich in Studien nicht bestätigen (Pashler et al. 2008; American Psychological Association 2019). Am wirksamsten ist es, möglichst viele Kanäle zu kombinieren und erprobte Lernmethoden einzusetzen.

Weniger als Schublade, mehr als Startpunkt zur Selbstreflexion. Wer weiss, wie er Stoff am leichtesten aufnimmt, plant seine Vorbereitung gezielter, bleibt motivierter und verliert weniger Zeit. Über die Prüfungsteile hinweg (Deutsch und Diktat, Mathematik, logisches Denken, Sporttest, Assessment und Interview) lässt sich so jeder Bereich bewusster angehen.

Die stärkste Evidenz haben aktives Abrufen (Retrieval Practice), verteiltes Lernen über mehrere Tage (Spaced Practice), das Mischen verschiedener Aufgabentypen (Interleaving), das Verbinden von Bild und Wort (Dual Coding) sowie das Erklären in eigenen Worten (Elaboration). Diese Methoden wirken unabhängig vom Lerntyp. Genau deshalb prüft der zweite Teil der Analyse, welche davon Sie bereits nutzen.

Ihre Vorlieben sind nicht in Stein gemeisselt. Je nach Inhalt, Situation und Übung verschieben sich die Anteile: Beim Diktat hilft das Ohr, bei Matrizen das Auge. Genau deshalb lohnt es sich, alle vier Kanäle zu trainieren, statt sich auf einen festzulegen.

Quellen zur Einordnung: Pashler, McDaniel, Rohrer & Bjork (2008), «Learning Styles: Concepts and Evidence»; Dunlosky, Rawson, Marsh, Nathan & Willingham (2013), «Improving Students' Learning With Effective Learning Techniques»; American Psychological Association (2019); Frederic Vester, «Denken, Lernen, Vergessen»; Fleming & Mills (1992), VARK.